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Autor Thema: Religion  (Gelesen 2081 mal)
zad
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« Antworten #15 am: 07. April 2011, 08:47:03 »

Gestern Abend klingelten wieder mal zwei "Zeugen Jehova"... allein der Name ist schon eine Zumutung.
Warum tauchen die auf und man sieht sofort was sie wollen und woher sie kommen? Schlechtes Marketing... und das an der Haustür ist sowieso das allerschwierigste...
Ich war unfreundlich... "keine Zeit..." und Tür zu. Das ist normalerweise nicht meine Art. Aber ein Wortwechsel bedeutet, dass sie alle vier Wochen lächelnd an der Haustür stehen. Lächeln alleine, das genügt eben nicht... ist ja in diesem Fall nur Fassade.
Jahrelang kamen diese ZJ zu uns und ließen nicht locker. Nun gestern kam einen neue Truppe.
Von Religion verstehen die nix... die Bibel kennen sie allerdings in- und auswendig . . .
Es kommen immer nur Männer und das immer im Doppelpack. Überprüfen die sich gegenseitig? Ich brauch das nicht...
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- - - - - - - - Bildung ist der Schlüssel - - - - - -
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zad
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« Antworten #16 am: 07. April 2011, 08:51:03 »

Ich hab sogar mal einen Mann reingelassen und ihm einen Kaffee angeboten, obwohl er sagte, er sei ein verurteilter Gewaltstraftäter. Er war sehr freundlich . . . nur, als ich ihm kein Abo abkaufen wollte, da wurde er . . . naja, ich habs überlebt. Mach ich allerdings nicht mehr.
Ich finde dieses andauernde Misstrauen, mit dem man sich bewegen muss, unerträglich. Was aber kann man tun. Trau niemand und schon gar nicht wenn er / sie dich freundlich anlächelt... ist das nicht schrecklich?
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superthomas
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« Antworten #17 am: 07. April 2011, 13:01:16 »

Hi Leute,

hallo zadie. Zeitschriften-Abo-Verkäufer machen seit Jahrzehnten auf die Mitleidstour. Die lernen das in einem Vorbereitungs-Seminar. Die Behauptung, ein verurteilter Straftäter zu sein, ist dabei schon starker Tobak. Ich hatte auch mal so ein Erlebnis, war damals aber noch sehr jung und habe mich auf der Mitleidsschiene weichkochen lassen. Recht rasch ist mir dann gedämmert, was da passiert war. Fristgerecht habe ich dann die Vereinbarung schriftlich gekündigt, bevor sie rechtskräftig zustandegekommen war.
Das einzige "Geschäft an der Wohnungstür", das ich ohne schlechtes Gewissen getätigt habe, aber das hat mit Religion gar nichts zu tun, war der Wechsel meines Energie-Lieferanten.

Liebe Grüße


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mick
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« Antworten #18 am: 07. April 2011, 13:08:54 »

Apropos nett sein und Zeitschriftenverkäufer. Aus meinem Leib- und Magenblatt:

Als ich mal ein Gutmensch war,

beschloß ich, beseelt von bestem Wein, den Armen zu geben. Gleich bei der U-Bahn traf ich einen der vagabundierenden Zeitungsverkäufer mit der üblichen Vita: Lars, HIV-positiv, lebt seit über zwei Jahren auf der Straße, etc. Gönnerhaft steckte ich ihm zwei Euro zu. Er zückte ein Exemplar der Obdachlosenzeitung, doch ich winkte ab: »Steckenlassen! Ist für Sie.« Daraufhin zog er geräuschvoll durch die Nase hoch, beäugte die Münze auf seiner Hand und raunzte mich schließlich aus verfilztem Graubart an: »Einen blasen kost´ aber zwanzich.« Ich prallte zurück. »Oha«, feixte da Jessica, die Dame an meiner Seite, und schlug mir krachend auf die Schulter, »für zwanzig kannste gerne auch mich fragen!« Beschämt schlich ich davon. Ich hatte doch nur helfen wollen!
Holger Christoph
http://www.titanic-magazin.de/vffk_1104.html#c12803
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superthomas
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« Antworten #19 am: 07. April 2011, 14:31:40 »

Hi Leute,

hallo micki, immer wieder erfährt man was Neues. Dass du auch Titanic-Fan bist, ist erfreulich. So etwas ist ja auch quasi Religion. (Wortbedeutung: Das, worauf ich mich beziehe, verlasse - als Nomen). Dieses Forum hier ist ja auch so etwas wie Religion.

Liebe Grüße


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mick
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« Antworten #20 am: 21. April 2012, 11:50:36 »

Warnung: In diesem Thema wurde seit 120 Tagen nicht mehr geschrieben.
Sollten Sie Ihrer Antwort nicht sicher sein, starten Sie ein neues Thema.


Nicht nur in diesem Thema verehrte Forensoftware  Grinsend

Mich hats fast vom Hocker geschmissen angesichts der Korandiskussion  Lachend

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1624288/Magst%27-nen-Koran
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ralf
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« Antworten #21 am: 24. April 2012, 22:26:12 »

Religion ist denke ich etwas, was vielen Menschen geholfen, aber auch Vielen geschadet hat. Bei mir dürfte eher Letzteres zutreffen.

Es hat wohl etwas mit der menschlichen Psychologie zu tun, dass es vielen Menschen in Schwierigkeiten und in Erklärungsnot etwas benötigen, an dem sie sich festklammern können. Dabei ist alles so einfach. Alles Gottgewollt, von Gott gemacht oder Gott wird schon schauen, dass die Sache gut ausgeht. Gerade Menschen mit geringem Selbstvertrauen kann es durchaus helfen, wenn sie denken, es wäre ein Gott an ihrer Seite. Sie meistern ihre Situation so und fühlen sich in ihrem Glauben nach Gelingen bestätigt.

Ich denke, auch eine Beichte kann manchem Menschen helfen. Eine der wenigen Möglichkeiten, mit jemandem über sein eigenes Fehlverhalten zu reden, ohne dafür bestraft zu werden. Hinzu kommt, dass Gott einem anschließend angeblich alles verzeiht - so hat die Kirche früher sogar Geld verdient. Doch nicht nur die Tatsache, dass die Kirche früher damit Geld verdient hat, stellt die Beichte in Frage. Ich sehe zum Beispiel keinen Sinn darin, dass jemand - gerade Kinder dazu gezwungen werden, zu beichten. Auch bei Verstößen gegen die überholte Kirchenmoral können schlechte Ratschläge fatal sein.

Ob an etwas Festklammern oder durch Beichten - es gibt einige Gründe dafür, dass Menschen sehr gläubig werden. Und wenn es das bloße Eintrichtern des Glaubens im Kindesalter ist.


Glauben versetzt manchmal Berge. So erzählen Gläubige manchmal Dinge, die einem als Nichtgläubiger völlig absurd vorkommen. Ich denke, als Nichtgläubiger muss man eben damit Leben, die Welt des Gläubigen hier ein wenig zu respektieren.

Womit ich aber Schwierigkeiten habe, ist es, wenn man vom Gläubigen in diese Welt einbezogen wird. Mancher Gläubige erwartet von einem, dass man an diese einem als absurd vorkommende Dinge glaubt. Es werden einem Dinge mit Logikfehlern erzählt, die einem offensichtlich zum Glauben verhelfen sollen. Anschließend wird zum Teil gar beschimpft, wenn man damit nichts anfangen kann.


Das ist auch eines meiner Hauptprobleme mit dem Glauben. Manchen Menschen fällt es schwer, einzusehen, dass ich mit ihrem Glauben nichts zu tun haben will. Das ist auch der Grund dafür, weshalb ich gerade mit der katholischen Kirche und dem Christentum recht große Probleme habe. Trotz meinem Kirchenaustritt, den ich auch als Distanzierung zur Kirche sehe, kommt es mir manchmal vor, dass Gläubige Christen mich dennoch in ihren Glauben einbeziehen wollen.

Beim Islam ist das hierzulande anders. Moslems stellen selbst eine Minderheit in Deutschland dar. Viele Moslems wollen hier zwar ihren Glauben mehr oder weniger streng ausüben. In meinem Bekanntenkreis gibt es aber kein Moslem, der von mir erwartet, dass ich seinem Glauben folge. Das macht es für mich doch etwas einfacher, diesen Glauben zu akzeptieren. Manchmal habe ich zwar das Gefühl, dass Moslems gerne mal etwas strenger religiös sind. Wenn ich dann aber wieder Katholiken aus manchem bayrischem Gebiet höre oder wenn mir wieder einfällt, wie die Ansichten einer meiner Großmütter war - dann stelle ich dies doch etwas in Frage.

Nun die Koranverteilung: Ich finde es zwar nicht unbedingt wünschenswert, dass religiöse Schriften verteilt werden. Aber ich denke, so etwas muss man in einem Staat mit Religionsfreiheit respektieren. Dass mir im aktuellen Fall nicht so sehr wohl dabei ist, liegt daran, dass von den Salafisten, einer angeblich ziemlich extrem religiösen Gruppe, Korane verteilt werden.


Zu meinem Glauben: Ich glaube, dass man nicht feststellen kann, ob es so etwas wie einen Gott oder mehrere Götter gibt. Die Existenz einer höheren Macht kann ich mir durchaus vorstellen. Einige Teile des christlichen Gottesbildes liegen jedoch außerhalb meiner Vorstellungskraft.
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hetfield
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« Antworten #22 am: 25. April 2012, 00:52:57 »

Im Leben gibt es erstaunliche Zufälle und man glaubt manchmal, dass das fast nicht sein kann. Das glaubt man aber auch nur deshalb, weil einem das Auftreten solch scheinbar unwahrscheinlicher Zufälle als unwahrscheinlich vermittelt wurde.

Das ist vermutlich kein religiöses Problem.

Ich finde es besser sich an Menschen festzuhalten als an irgendeinem Glauben. Und sowas wie eine höhere Macht find ich ziemlichen Blödsinn. Wo soll die denn herkommen? Jahrtausendealte Märchengeschichten von Wunderheilung, in Steintafeln eingebrannte Schrift, zur Seite gerollten Felsbrocken und Turiner Grabtüchern. Das ist doch alles Kappes.

Trotzdem beruhen zumindest die Verfassungen moderner (westlicher) demokratischer Staaten auf den zehn Geboten (auch wenn sie zwischenzeitlich und auch heute noch manchmal sehr weitläufig ausgelegt werden).

Am besten fährt man wenn man sich von diesem Zeug fernhält. Und je enger sich moderne Menschen an schriftgetreu an zu alte Bücher halten umso schlimmer wird das ganze.

Es gibt keinen Gott. Es gibt vielleicht Leben nach unseren Definitionen in anderen Sonnensystemen oder eben Leben nach ganz anderen Definitionen. Aber unseren lieben Gott, den gibts nicht. Und wenn doch bin ich schon lange fertig mit ihm. Der soll mir bloss nicht über den Weg laufen.
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Hat der grade 'Was gibts denn?' gesagt? Mannmann Lehmann...
mick
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« Antworten #23 am: 25. April 2012, 11:22:42 »

Zitat
Nun die Koranverteilung: Ich finde es zwar nicht unbedingt wünschenswert, dass religiöse Schriften verteilt werden. Aber ich denke, so etwas muss man in einem Staat mit Religionsfreiheit respektieren. Dass mir im aktuellen Fall nicht so sehr wohl dabei ist, liegt daran, dass von den Salafisten, einer angeblich ziemlich extrem religiösen Gruppe, Korane verteilt werden.

Die sind nicht extrem religiös, die sind extrem fanatisch. Diese Leute agieren unter dem Deckmantel der Relgionsfreiheit.
Kann mir mal einer plausibel erklären warum wir diesen islamistischen Hassprediger, der in Österreich vier Jahre wegen Gründung und Förderung einer terroristischen Vereinigung im Knast saß, hier in Deutschland dulden, und auch noch alimentieren?

Wenn man sich das anschaut erinnert das an einen anderen kleinen untersetzten fanatischen Österreicher mit denselben Zielen. Da wirds mir schlecht....




Da kann auch das tiefste Bayern nicht mal ansatzweise mithalten.

http://www.spiegel.de/video/video-1192060.html
« Letzte Änderung: 25. April 2012, 11:30:45 von mick » Gespeichert

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AndiP
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« Antworten #24 am: 25. April 2012, 15:52:32 »

.

Trotzdem beruhen zumindest die Verfassungen moderner (westlicher) demokratischer Staaten auf den zehn Geboten (auch wenn sie zwischenzeitlich und auch heute noch manchmal sehr weitläufig ausgelegt werden).


Gegen die 10 Gebote ist im Prinzip auch nichts einzuwenden,denn die sind eigentlich die Grundregeln,dass man untereinander friedlich zusammenleben kann.
OK,dass mit "Du sollst keinen anderen Gott haben..." braucht man eigentlich nicht,das kann man ersatzlos streichen.
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ralf
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« Antworten #25 am: 26. April 2012, 01:05:38 »

Ich finde es besser sich an Menschen festzuhalten als an irgendeinem Glauben.
Hier kann ich nur zustimmen.

Und sowas wie eine höhere Macht find ich ziemlichen Blödsinn. Wo soll die denn herkommen?
Ist eigentlich dieselbe Frage, wie die, woher wir selbst kommen. Da die Menschen keine plausible Erklärung für die eigene Existenz, musste mindestens ein Gott her, der uns erschaffen hat. Doch das bringt uns nicht wirklich weiter, da dieser Gott ja auch irgendwie entstanden sein müsste. Grundsätzlich jedoch nicht auszuschließen. Genau wie wir auf unerklärliche Weise entstanden sind, könnte auch etwas, das über uns steht entstanden sein.


Jahrtausendealte Märchengeschichten von Wunderheilung, in Steintafeln eingebrannte Schrift, zur Seite gerollten Felsbrocken und Turiner Grabtüchern. Das ist doch alles Kappes.
Für mich ist es ziemlich klar, dass dies alles nichts mit einem "lieben Gott" zu tun hat. "Wunderheilung" ist wohl nichts besonderes, wenn Menschen unterschiedlicher medizinischer Kenntnis zusammentreffen. Ich denke auch, dass viele alte Geschichten ursprünglich klar symbolisch verstanden wurden und erst später irgendwelche überreligiöse Menschen meinten, diese für echt zu halten. 

Es gibt keinen Gott. Es gibt vielleicht Leben nach unseren Definitionen in anderen Sonnensystemen oder eben Leben nach ganz anderen Definitionen. Aber unseren lieben Gott, den gibts nicht. Und wenn doch bin ich schon lange fertig mit ihm. Der soll mir bloss nicht über den Weg laufen.
Die Existenz von dem "lieben Gott", der auch mal zum Massenmörder mutiert, liegt auch außerhalb meiner Vorstellungskraft. Vieles andere kann ich mir zumindest vorstellen. Wobei es fraglich sein dürfte, ob wir Leben nach anderen Definitionen überhaupt (als Solches) erkennen.
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hetfield
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« Antworten #26 am: 26. April 2012, 03:17:04 »

Danke Ralf, dass du dir mit der Antwort soviel Mühe gemacht hast. Ernsthaft.

Diese ganzen existenzialistischen Fragen füllen seit Jahrhunderten unzählige Bücher, Forschungsarbeiten, da sind Leute dran verreckt weil sie sich zu viele Gedanken gemacht haben.

Es sprengt die Vorstellungskraft menschlichen Denkens. Definitiv. Der Mensch erschafft sich Denkmodelle und Methoden. Auf dieser Grundlage sagt man, dass diese grad rausgebohrten Steine jetzt 300 Millionen Jahre alt sind. Woher wollen die das denn wissen? Basiert alles auf Bohrs Atomtheorie (wenn ich das grad richtig im Kopf hab). Und wenn die nicht stimmt? Messen kann man alles und jeder misst was er grad will. Reine Definitionssache. Man setzt einen fixen Punkt und von dem aus fängt man an zu rechnen. Das ist ein Versuch alles zu erklären.

Zu erklären wie das Universum (technischer Begriff) entstanden ist, das hat noch keiner geschafft. Wie auch? Geht ja gar net. Und jemandem zu erklären, dass es unendlich ist - das geht noch viel weniger. Und dann sind wir Karlsruher zum Bleistift (hehe, kleines Wortspiel) so ein unvorstellbar mickriges Atömchen im grossen Ganzen. Total vernachlässigbar. Unser ganzes Universum kann ein Atom eines Kieselbatzen in einem anderen Universum sein.

Fang nicht an darüber nachzudenken, du wirst verrückt dabei.

Sei einfach froh dass du da bist, gestalte dein Leben (das geht nämlich auch sauschnell rum) und freu dich dran.

 Smiley
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F_aus_Bayern
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« Antworten #27 am: 27. April 2012, 09:38:42 »

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Diese ganzen existenzialistischen Fragen füllen seit Jahrhunderten unzählige Bücher, Forschungsarbeiten, da sind Leute dran verreckt weil sie sich zu viele Gedanken gemacht haben.
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Fang nicht an darüber nachzudenken, du wirst verrückt dabei.

Sei einfach froh dass du da bist, gestalte dein Leben (das geht nämlich auch sauschnell rum) und freu dich dran. )

Hi, Philosoph!

Deine Erkenntnisse und Empfehlungen teile ich vollumfänglich, trotzdem kann man sich mit der Thematik interessehalber beschäftigen.

Empfehlenswert für Neugierige: http://www.dieterwunderlich.de/Weinberg_universum.htm
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             Wer den Weg nicht kennt, wird das Ziel nicht finden!
Hajmo
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« Antworten #28 am: 30. April 2012, 17:30:28 »


Das ist auch eines meiner Hauptprobleme mit dem Glauben. Manchen Menschen fällt es schwer, einzusehen, dass ich mit ihrem Glauben nichts zu tun haben will. Das ist auch der Grund dafür, weshalb ich gerade mit der katholischen Kirche und dem Christentum recht große Probleme habe. Trotz meinem Kirchenaustritt, den ich auch als Distanzierung zur Kirche sehe, kommt es mir manchmal vor, dass Gläubige Christen mich dennoch in ihren Glauben einbeziehen wollen.

Beim Islam ist das hierzulande anders. Moslems stellen selbst eine Minderheit in Deutschland dar. Viele Moslems wollen hier zwar ihren Glauben mehr oder weniger streng ausüben. In meinem Bekanntenkreis gibt es aber kein Moslem, der von mir erwartet, dass ich seinem Glauben folge. Das macht es für mich doch etwas einfacher, diesen Glauben zu akzeptieren. Manchmal habe ich zwar das Gefühl, dass Moslems gerne mal etwas strenger religiös sind. Wenn ich dann aber wieder Katholiken aus manchem bayrischem Gebiet höre oder wenn mir wieder einfällt, wie die Ansichten einer meiner Großmütter war - dann stelle ich dies doch etwas in Frage.


Diese zwei Absätze erinnern mich an eine Diskussion mit Jugendlichen, die ich vor einiger Zeit im TV gesehen habe.

Ein junger Mann sagte: "Ich bin Christ und glaube an Gott, Jesus und die Bibel". Dafür wurde er von dem ebenfalls jungen Publikum ausgelacht.

Einige Zeit später sagte ein Moslem, dass er fest an den Koran glaubt. Dies wurde vom Publikum sehr ernst und ohne Lachen aufgenommen.

Warum wird über jemanden gelacht, der an Christus glaubt, aber der Glauben eines Moslem wird akzeptiert? Gerade darin sehe ich eine schleichende Gefahr.

Ich selbst bin auch schon lange aus der Kirche ausgetreten und will mit dieser oder anderen Glaubensgemeinschaften nichts zu tun haben. Die schlimmsten Erfindungen der Menscheit waren die Religionen!

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Wer Schreibfehler findet darf sie gerne behalten!
superthomas
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« Antworten #29 am: 02. Mai 2012, 15:59:07 »

Hi Leute,

die schlimmste Er4findung Gottes (who ever) ist der Mensch.
Die schlimmste Erfindung des Menschen ist die Sklaverei, die gewollte und beabsichtigte Ungleichheit - und dazu gehören die Religionen auch, da stimme ich voll zu. Was für Schwachsinn muss man sich bis heute bieten lassen aus allen erdenklichen Ecken und Nischen: Im Namen Gottes! Und das geht nur, weil alle alle in den Himmel kommen wollen. Oder anders gesagt: Schreckliche Angst vor dem Tode haben. Der Tod ist das eigentliche Geschäft der Religion.

Liebe Grüße


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