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Autor Thema: Wie erklärt man Kindern den Wert der Dinge  (Gelesen 4439 mal)
80er
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« Antworten #90 am: 02. September 2011, 15:00:10 »

Hi Leute,

hallo 80ie: Wieso so forsch? Was hat die G'schichte denn mit dir zu schaffe? Ich weiß nur soviel, dass ich als schwuler Mann so ein gebeuteltes und verwahrlostes Kind nichtmal betreuen dürfte. Sie tun alle so als ob. Ich persönlich würde auch Frau Merkel, Herrn Rock of the Westies und Herrn Roesler kein Kind anvertrauen. Mir aber schon. Bei mir lernt er leben, der Kleine. Um was geht es denn? Um die Umsetzung von Praragraphen oder ums Leben? Was ist Erziehung? Wer darf mir da was vorschreiben?

Liebe Grüße




Mit mir hat die Geschichte deswegen etwas zu schaffen, weil ich beruflich u. a. auch Kosten "meines" Jugndamtes "auseinander" nehmen muss. Und dadurch sprech ich oft mit den Kolleginnen und Kollegen des Jugendamtes und lasse mir die Ausgabensteigerungen im Bereich HzE (also "Hilfe zur Erziehung") erläutern.
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Seit dem 08.09.09 geht es mir sehr gut.
superthomas
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« Antworten #91 am: 05. September 2011, 11:57:28 »

Hi Leute,

hallo 80ie. Ich habe als ehrenamtlicher Bewährungshelfer einen Haufen Erfahrung mit der Institution (= Einrichtung) Jugendämter. Manchmal brauchte ich mal was von denen. JEDESmal kam ich ungelegen. Nicht weil sie Termine hatten, sondern Kaffeepause. Die Bereitschaft zur Kooperation war noch viel geringer ausgeprägt als etwa bei der Pozilei, von der ich hierzulande nur Gutes berichten kann. So nach dem Motto "Lüpf' bloß nicht das Deckelchen von meinem Kochtopf". Irgendwann habe ich dann meine Bereitschaft zur Kooperation mit den Jugendämtern verloren. Das waren Erlebnisse vergleichbar mit Asterix im "verrückten Haus". Der Unterschied lag wohl darin, dass die im Amt die Leute vorgeladen haben, ich aber teils unangemeldet zu denen in die Bude gegangen bin, zu jeder Verhandlung ins Gericht gekommen bin und daher eine recht un-amtliche Vertrauensbasis zu den Leuten hatte. Amtsregel Nr. 1: Wollen Sie bloß nichts von mir, was nicht auf meiner Agenda steht!
Dabei ging es stets um Jugend-Strafsachen, wo eine Kooperation mehr als sinnvoll gewesen wäre, und wenn sie nur aus einem Info-Austausch bestanden hätte. Nichtmal dazu waren die bereit. Sysiphus lässt grüßen. Das amtliche Töpfchen dampft auf 40 Grad vor sich hin, während ich stets brodelte und etwas garen wollte.

Liebe Grüße


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80er
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« Antworten #92 am: 05. September 2011, 20:06:02 »

Hi Leute,

hallo 80ie. Ich habe als ehrenamtlicher Bewährungshelfer einen Haufen Erfahrung mit der Institution (= Einrichtung) Jugendämter. Manchmal brauchte ich mal was von denen. JEDESmal kam ich ungelegen. Nicht weil sie Termine hatten, sondern Kaffeepause. Die Bereitschaft zur Kooperation war noch viel geringer ausgeprägt als etwa bei der Pozilei, von der ich hierzulande nur Gutes berichten kann. So nach dem Motto "Lüpf' bloß nicht das Deckelchen von meinem Kochtopf". Irgendwann habe ich dann meine Bereitschaft zur Kooperation mit den Jugendämtern verloren. Das waren Erlebnisse vergleichbar mit Asterix im "verrückten Haus". Der Unterschied lag wohl darin, dass die im Amt die Leute vorgeladen haben, ich aber teils unangemeldet zu denen in die Bude gegangen bin, zu jeder Verhandlung ins Gericht gekommen bin und daher eine recht un-amtliche Vertrauensbasis zu den Leuten hatte. Amtsregel Nr. 1: Wollen Sie bloß nichts von mir, was nicht auf meiner Agenda steht!
Dabei ging es stets um Jugend-Strafsachen, wo eine Kooperation mehr als sinnvoll gewesen wäre, und wenn sie nur aus einem Info-Austausch bestanden hätte. Nichtmal dazu waren die bereit. Sysiphus lässt grüßen. Das amtliche Töpfchen dampft auf 40 Grad vor sich hin, während ich stets brodelte und etwas garen wollte.

Liebe Grüße




Das mögen deine Erfahrungen in der Alpenrepublik sein, in Deutschland sind die Jugenämter schon sehr kooperativ. U. a. weil wir hier das SGB VIII- KJHG haben.
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Seit dem 08.09.09 geht es mir sehr gut.
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« Antworten #93 am: 05. September 2011, 20:32:41 »

Hi Leute,

jaja, 80ie. Man macht Dienst nach gesetzlicher Vorschrift. Weniger darf man nicht, mehr will man nicht.
Es gibt in KA ein einziges Amt, in dem ich als Mensch behandelt wurde und nicht als Bittsteller oder Nummer. Das war das Melde-Amt im Rathaus West, als ich eine neue Geburts-Urkunde brauchte. Die waren echt sowas von süß dort, da hätte man gleich dableiben wollen, hätte nicht mein Begleiter unten auf mich gewartet.

Nunja, die Geburts-Urkunde hat ja auch was zu schaffen mit unserem Betreff. Im beschriebenen Fall war ja ich das Kind gewesen. Und mich hätte nicht gewundert, wenn die plötzlich alle getanzt hätten zu "sugar sugar babe, do the rock'n roll..."

Liebe Grüße


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80er
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« Antworten #94 am: 05. September 2011, 21:57:10 »

Hi Leute,

jaja, 80ie. Man macht Dienst nach gesetzlicher Vorschrift. Weniger darf man nicht, mehr will man nicht.
Es gibt in KA ein einziges Amt, in dem ich als Mensch behandelt wurde und nicht als Bittsteller oder Nummer. Das war das Melde-Amt im Rathaus West, als ich eine neue Geburts-Urkunde brauchte. Die waren echt sowas von süß dort, da hätte man gleich dableiben wollen, hätte nicht mein Begleiter unten auf mich gewartet.

Nunja, die Geburts-Urkunde hat ja auch was zu schaffen mit unserem Betreff. Im beschriebenen Fall war ja ich das Kind gewesen. Und mich hätte nicht gewundert, wenn die plötzlich alle getanzt hätten zu "sugar sugar babe, do the rock'n roll..."

Liebe Grüße




Das werden die Kollegen in Einwohnermeldeamt sicherlich gerne lesen.
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« Antworten #95 am: 05. September 2011, 22:57:29 »

Hi Leute,

hallo 80ie, du hast von mir die Freigabe, das weiterzuleiten. Aber ich möchte keinesfalls, dass sowas dem dortigen Amt in irgendeiner Weise schaden könnte, so nach dem Motto der Chef liest es und treibt den Rock'n Roll aus. Das war ja auch nur sinnbildlich für ein wirklich kundenfreundliches Amt. Oder anders gesagt: Der Kunde hat sich rundum wohlgefühlt.

Liebe Grüße


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